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RE: Golf-Segeltour Ostsee 2011 • Absender: Andreas K, 18.07.2011 22:45

Golf-Segeltour mit 26 Golfern in die Dänische Südsee

Wilhelmshaven/Friesland/JPT Am Sonntag den 10. Juli hieß es um 13 Uhr „Leinen los“ beim Golfclub Wilhelmshaven-Friesland in Mennhausen. 26 Mitglieder und Freunde des hiesigen Golfclubs starteten zusammen mit dem Club-Präsidenten Gerd Redies in einem Bus der Firma Fass nach Kiel-Holtenau zu einer kombinierten Golf-Segeltour in die Dänische Südsee. Um 18 Uhr wurde am Tiessenkai unterhalb des alten Holtenauer Leuchtturms auf der als Drei-Mast-Bark getakelten „Artemis“ eingeschifft. Als erste Amtshandlung wurde die Flagge des Golfclubs an der Backbord-Focksaling vorgeheißt. Das Schiff ist auch schon Gastsegler am Wochenende an der Jade gewesen. Ein 1926 in Oslo gebautes Walfangboot, das im Jahre 2001 zu einem Oldtimer-Segler umgebaut wurde. Das Schiff ist 60 m lang, 7 m breit und hat einen Tiefgang von 3,8 m. Es gehört der Tall-Ship-Company in Franeker, Provinz Friesland, in den Niederlanden. Gegenwärtig wird es von dem deutschen Skipper Ali Schmidt geführt und hat eine Crew von 4 männlichen und einem weiblichen Mitglied. Die Verbindung zu diesem Schiff wurde durch die Wilhelmshavener Westphal Maritim hergestellt.

Beim sonntäglichen ersten Abendessen konnte der Smut gleich sein Können mit hervorragend rosa gebratener Entenbrust unter Beweis stellen. Montagmorgen hieß es dann tatsächlich „Leinen los“ und später auch schon mal „alle Mann an die Brassen“, „an die Schoten“ oder „Geitaue“ und „Gordinge“. Zugegeben, für die meisten Golfer „Böhmische Dörfer“. Dafür konnte die Crew dann weniger mit „Fore“, „Driver“, „Droppen“ oder „Birdie“ anfangen. Bei schönstem Sommerwetter ging es zunächst aus der Kieler Förde in Richtung der dänischen Insel Aerö, die an Steuerbord liegen gelassen wurde. Später führte der Kurs in den wunderschönen Svendborg-Sund, dessen Hochbrücke die Masten der „Artemis“ nur knapp passieren ließ. Nach dem Festmachen erkundete die Golfergruppe das idyllische dänische Städtchen auf der Insel Fünen, bevor anschließend der Smut wieder seine hohe Kochkunst demonstrierte. Es sei hier schon vorweggenommen, dass einige Alkoholika im Laufe der Reise knapp zu werden drohten.

Am Dienstagmorgen war es dann endlich so weit. Mit einem Bus fuhr die Gruppe zum Svendborg Golf Klub, mit einer sehr anspruchsvollen hügeligen 18-Loch-Anlage. Das Wetter war noch immer sommerlich warm, (auch) der Himmel vorwiegend blau. Das Spielergebnis hätte besser sein können, aber Ausreden gab es zu Hauf: der feuchte Abend vorweg, die ungewohnte Seefahrt, der hügelige Platz etc. Dennoch lohnte es sich eine Tages-Siegerehrung mit schönen Preisen vorzunehmen. Grund genug dies wiederum gebührend an Deck zu feiern. Das Schicksal meinte es darüber hinaus gut mit den Teilnehmern, denn es hatte einige Geburtstagskinder darunter gemischt, die sich wiederum an ihrem Ehrentag nicht lumpen lassen wollten. Zur Ehrenrettung der Gruppe sei aber gesagt, dass die z. T. deftigen Lieder immer im Salon unter Deck gesungen wurden. Nur die allabendlichen, von Dr. Volker Palm vorgetragenen Trompetensoli wurden an Deck zelebriert, sehr zur Freude auch der übrigen Hafenlieger.

Der nächste Morgen begann früh, denn es wurden die Segel für die Fahrt nach Sonderborg gesetzt. Der Wind blies raumschots von achtern, so dass die „Artemis“ reichlich Fahrt machte. Später mussten die Rahsegel ziemlich aufgefiert werden, damit wir nicht zu früh in Sonderborg ankommen würden und der geplante Liegeplatz noch besetzt wäre. Die Stimmung an Bord war hervorragend, aber als es hieß der Smut serviert heute Abend Lammkarree, da braute sich so etwas wie ein Siedepunkt zusammen. Jeder malte sich im Geiste schon seine Portion mit einem dazu passenden Rotwein zusammen. Von den köstlichen Vorsuppen, Beilagen und Desserts soll hier gar nicht erst berichtet werden. Zunächst mussten jedoch noch die wiederum sehr hügeligen 18 Bahnen des Benniksgaard Golf Center, dem Sonderborger Golfclub, bezwungen werden. Eine Folge der von der Eiszeit hinterlassenen Moränenlandschaft. Dies fiel nun leider für einige umso schwerer, je mehr der Tag voranschritt und je mehr der Himmel seine Wasserpforten öffnete. Einige Spieler brachen das Spiel nach 9 Löchern ab, die meisten Wilhelmshavener, noch von dem verregneten Turnier der Wilhelmshavener Hafenwirtschaft am 19. Juni gestählt, hielten jedoch durch. Schließlich hatte man am Ende wieder eine Siegerehrung mit attraktiven Preisen und das angekündigte Lammkarree vor Augen.

Am Donnerstagmorgen hieß es schon um 4 Uhr „Leinen los“, damit wir rechtzeitig in Eckernförde einlaufen und den Golfplatz in Altenhof bespielen könnten. Hier riss nun der gute Draht nach oben völlig ab. Es wehte mit Beaufort 7, in Böen 8, dazu gab es reichlich Regen, die „Artemis“ nahm Wasser über Deck und Luken. Die Landratten unter den Golfern fütterten die Ostseefische reichlich (schade um das Lammkarree), wir Seeleute nennen so etwas auch Würfelhusten. An guten Ratschlägen fehlt es in diesen Situationen ja nie. Den Apathischten unter den Betroffenen wurde die Methode mit dem Stück Speck am Bändsel empfohlen, das immer wieder herunter zu schlucken sei. Lebenswichtig sei jedoch, dass ein brauner Ring, sollte er auf der Zunge erscheinen, unbedingt wieder herunter zu würgen sei, weil sonst die Gefahr des Umkrempelns bestünde. Im Laufe des Vormittags rief der Golfclub Altenhof beim Leiter der Golfgruppe, Dr. Gerold Hertrampf, an und teilte mit, dass der Platz unter Wasser steht und ein Golfspielen unmöglich ist. Sofort wurde ein kulturelles Alternativprogramm in der Form beschlossen, dass mit einem Bus eine Fahrt zum geschichtsträchtigen Schloss Gottorf bei Schleswig unternommen wird. Dort hatte die Gruppe das Glück, dass eine zufällig dienstfreie Museums-Führererin im Informationsgebäude anwesend war, eine promovierte Kunsthistorikerin, die sich spontan für eine fundierte Schloss- und Museumsführung zur Verfügung stellte. Das Museum beherbergt eine erstaunliche Anzahl Gemälde der Brücke-Maler, wie u. a. von E. L. Kirchner, E. Heckel, K. Schmidt-Rottluff und E. Nolde. Übrigens wurde einstimmig darüber abgestimmt, dass das z. T. durch den Ausfall von Altenhof eingesparte Greenfee-Geld der Jugendabteilung des Mennhausener Golfclubs zu Gute kommen soll.

Der letzte Abend an Bord sollte nun seitens des Smut noch einmal getoppt werden. Er zauberte in seiner kleinen Bordkombüse und servierte u. a. rosa gebratenes Rinderfilet. Bei den Getränken hielt man sich an diesem Abend, jedenfalls im Vergleich zu den vorangegangenen, entweder merklich zurück aus Gründen des bevorstehenden Nachhausekommens oder aus der Tatsache heraus, dass das Lieblingsgetränk schon nicht mehr an Bord vorhanden war. Dr. Gerold Hertrampf erhielt als Dank für die Reiseorganisation einen Windbreaker von den Teilnehmern überreicht.

Am Freitag den 15. Juli wurde von Eckernförde bis kurz vor Holtenau noch einmal gesegelt. Ab 10 Uhr gab es noch einen zünftigen Brunch (selbst Hummer war dabei), der Skipper verabschiedete sich mit einem Glas Sekt und gegen 11 Uhr machte die „Artemis“ wieder am Tiessenkai fest. Der Bus der Firma Fass stand bereits an unserem Liegeplatz. Die Golfbags und das Gepäck wurden verstaut, die Golfclub-Flagge wurde niedergeholt und ab ging die Post gen Wilhelmshaven. Wenn nur nicht der Elbtunnel wäre und die Rückreise auf einen Freitag in der Ferienzeit fiel. Knapp 2 Stunden wurden so im Stau und beim Stopp and Go verloren. Gegen 17.20 Uhr konnten dann die Teilnehmer am Clubhaus in Mennhausen von ihren Angehörigen in Empfang genommen werden. Allgemeines Fazit: Mission successful completed, Spaß gehabt, Wiederholung im nächsten Jahr nicht ausgeschlossen! Nachahmung für andere Vereine empfohlen.

Bericht und Bilder von Jan Peter Tjardts

Bilder zur Tour

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[ Editiert von Administrator Andreas K am 18.07.11 22:54 ]

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